Tag 13 Costa da Morte

Nach dem morgendlichen Café con leche mit Croissant werfen wir noch schnell 1,30 € in die Parkuhr und haben Ruhe bis 12:00 Uhr 😜. Wir laufen zum Museum Domus (Casa del Hombre), in dem sich alles um den Menschen und seine Evolution drehen soll und laut Reiseführer sehr interaktiv und sehenswert ist. Stimmt!!😃 Leider sind alle Erklärungen nur auf Spanisch bzw. Galizisch, aber das ein oder andere verstehen wir trotzdem und es macht Spaß, die Exponate und Spiele auszuprobieren.


Danach haben wir genug von der Stadt und fahren an die Küste (Costa da Morte, Küste der Toten, da hier so viele Seefahrer umgekommen sind). Es gibt viele kleine Fischerörtchen, nicht besonders pittoresk dafür aber noch mit aktiver Fischerei. Den ersten Stopp machen wir in Malpica de Bergantiños und Essen eine Kleinigkeit in einer Bar am Pier. Danach machen wir eine kleine Wanderung entlang eines schmalen Trampelpfads an der Felsküste. Der Ausblick aufs Meer und die kleinen vorgelagerten Inseln ist wunderschön. Zudem blüht es bunt in allen Farben und besonders der Ginster riecht würzig. 

Weiter geht es nach Laxes. Auch dort nicht die typische Touristenidylle, aber schöne weiße Sanddünen. Zum Abschluss besichtigen wir noch einen vorzeitlichen Dolmen (13500 Jahre vor Christus) und wundern uns, wieviel Geld der Staat für ein riesiges Besucherzentrum mitten im Nirgendwo ausgegeben hat, bei dem niemand zu Besuch ist und zwei Mitarbeiter Langeweile schieben. Zurück in A Coruña beginnt wieder das Parkuhrspielchen. Wir freuen uns auf unsere morgige, hoffentlich sauberere Unterkunft! Wir sind halt doch Spießer!

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Tag 12 Ein sogenannter Übergangstag

Laut Renke handelte es sich heute um einen Übergangstag. Am Vormittag haben wir gemütlich unsere sieben Sachen gepackt und sind  dannin Richtung A Coruña aufgebrochen. Unterwegs haben wir kurz in Foz gestoppt. Als schön kann man den Ort wirklich nicht bezeichnen, aber es war gut die Nase nochmal in den Wind zu stecken und über den Sandstrand zu laufen. 


Der Regen hat unterwegs aufgehört und in A Coruña erwartete uns bereits wieder Sonne. Da unsere Unterkunft wieder mitten in der Altstadt ist, ist Parken eine Herausforderung. Wir können maximal 2h parken und schmeißen ab jetzt regelmäßig 1,30 Euro in die Parkuhr. Das AirBnB ist diesmal etwas schmuddelig, dafür aber sehr preisgünstig. Abends erkunden wir noch die Stadt und verstehen den Namen „Ciudad de Cristal“ Stadt aus Glas, da fast alle Häuser Galerien aus Glas besitzen und in der Sonne wunderschön funkeln. 


Ein Spaziergang an der Uferpromenade zeigt uns unmittelbar, dass heute Fußball angesagt ist. Heerscharen an Menschen, pilgern zum Stadion. Überraschenderweise ist das Publikum bunt gemischt und sieht deutlich friedlicher aus, als man das bei uns gewöhnt ist. 

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Tag 11 heute regnets 😔

Es hatte sich gestern schon angekündigt und so kam es leider auch. Regen, bzw. Nieselregen den ganzen Tag. Und was macht man an nassen Tagen? Man schaut sich die örtliche Kathedrale an (<– wunderschön 😊) geht shoppen und isst gut. 

Mehr gibt’s heute nicht zu berichten 😉

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Tag 10 Ein Tag der gemütlich werden sollte und in einer Radeltour endete

Unsere Unterkunft in Oviedo ist super, wir haben sogar eine Waschmaschine! Der Parkplatz ist in der Tiefgarage nebenan, die Einrichtung ist super und liegt relativ zentral, dafür aber leider direkt an einer (sehr lauten) Hauptstrasse. Was steht also heute an?? Wir konsultieren mal wieder den Reisefüher. 10 Autominuten entfernt sind zwei präromanische Kirchen aus. Auf dem Foto sehen sie sehr idyllisch aus, sind sie wahrscheinlich normalerweise auch, aber heute haben nicht nur wir,  sondern auch knapp 40 Schulkinder, sowie 2 Rentnergruppen das gleiche Ziel 😬. So kommen die eigentlich schönen Kirchen (gebaut um 840) nicht so richtig zur Geltung. Weiter gehts mit dem Auto ins Valles del Oso (Bärental). Wir mieten uns Fahrräder und fahren den als moderat beschriebenen Weg entlang einer alten stillgelegten Eisenbahntrasse. Es gibt hier tatsächlich auch Braunbären, wir sehen allerdings nur die in Gefangenschaft lebenden (Waisenkinder). Ich bin sehr verwundert, warum ich schon nach kurzer Zeit recht kaputt bin. Liegt wohl mal wieder an der mangelnden Kondition … wir entscheiden uns daher an der Weggabelung für die (etwas) kürzere der beiden Strecken, zu einem See. 


Doch die Enttäuschung ist gross. Endlich angekommen stellen wir fest, dass das Restaurant, mit dem wir fest gerechnet hatten geschlossen hat (wie fast alles an Montagen). Mir knurrt der Magen und die damit einhergehende Übelkeit ist mal wieder im Anmarsch. Wir finden jedoch noch einen Getränkeautomaten und das Zuckerwasser rettet über den Rückweg. Überrascht stellen wir erst fest, dass wir auf dem Hinweg konstant bergauf gefahren sind und freuen uns über den weit weniger beschwerlichen Rückweg, der kaum mehr Treten erfordert. In einer kleinen Bar/Imbiss kurz vor unserem Ziel feiert die Besitzerin ihren Geburtstag und wir bestellen uns ein improvisiertes Essen (Empanada Hamburger, Thunfisch Empanada, zwei übrig gebliebene Steaks vom Geburtstag und zum Abschluss bekommen wir noch einen Geburtstagskuchen for free). Renke probiert zum ersten Mal den berühmten Sidra der hier aktuell Hochsaison hat, die Begeisterung hält sich allerdings in Grenzen, dafür merkt er die 7-8% Alkohol recht fix 😆 Gestärkt und zufrieden geht’s auf dem Rückweg. 


Heute abend essen wir mal zu Hause. Es gibt Gambas (hehe) mit Spaghetti und Zitronensauce. Toll so einen Renke zu haben!!

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Tag 9 Vom Meer bis ins Hochgebirge in wenigen Stunden

Heute ist wieder einmal Abreise. Wir machen uns an der Küste entlag auf den Weg nach Oviedo. In Llanes, einem kleinen Ort am Meer, trinken wir einen Kaffee und schauen uns die Hafenbefestigung bestehend aus bunten Betonblöcken an. Weiter gehts in die Picos de Europa. Die Amerikaner aus unserer letzten Unterkunft hatten uns den Ort Covadonga empfohlen. Der Ort hat sich inzwischen zu einer wahren Pilgerstätte entwickelt. Angeblich hat die hier stehende Madonna geholfen, die Pfeile der Mauren umzukehren, und so den Spanieren einen wichtigen Sieg zu bereiten. Da an der Kappelle eine lange Schlange Besucher wartet, schauen wir uns stattdessen die dazugehörige Kirche (wunderschön und es riecht nach Weihrauch 🤥) nebenan an.
Weiter geht es zu zwei Bergseen Lago Enol und Lago de la Ercina die knapp 10 km oberhalb von Covadonga liegen. Der Weg dorthin führt uns über eine sehr enge und serpentinenreiche Strasse zum ersten See auf gut 1200m Höhe. Das Herz rutscht uns das ein oder andere mal ganz schön in die Magengrube so knapp rauschen wir am Abgrund und vorbei, der Ausblick ist dafür aber auch atemberaubend. Wir finden zum Glück noch einen Parkplatz und laufen zum unteren der beiden Seen. Danach geht es über viele Treppen hinauf zum Mirador. 

Puh, es ist ordentlich warm, hoffentlich hält der Sonnenschutz. Von Ruhe kann keine Rede sein. Es ist Sonntag und es scheint als seien alle spanischen Familien hier zum Rumtoben und Picknicken. Trotzdem ist es wunderschön. Renke hat die gute Idee, dass wir uns den Rückweg über die Treppen sparen und stattdessen um einen Berg laufen, um dann wieder am unteren See herauszukommen. Die Idee ist super, der Weg einmalig schön. Die Strecke allerdings doch deutlich länger als gedacht und nach 1,5h kommen wir ziemlich kaputt und mit „schmerzenden Knien (Renke) aber zufrieden wieder am Parkplatz an. Eine Belohnung haben wir uns jetzt verdient. Schon auf dem Hinweg haben wir eine Parilla (Grillrestaurant) am Fuß des Berges gesehen und da geht’s jetzt hin. 😃

Es gibt eine riesige Portion asturische Schmorfleisch. Sehr lecker! Leider müssen wir jetzt noch fast 80km bis nach Oviedo fahren. 

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Tag 8 Santander und Entspannung am Pool

Es ist schon angenehm Frühstück vor Ort zu haben und nicht erst nach einem geeignetem Restaurant zu suchen. Wir beginnen den Tag recht gemütlich und wissen erst gar nicht so richtig, was wir heute tun werden. Aber natürlich, Santander haben wir ja noch gar nicht gesehen. Wir fahren in die Stadt und finden auch schnell einen Parkplatz. Nach einem kurzen Spaziergang sehen wir uns mal wieder eine Kathedrale an 😜
Diese ist besonders schön!!

Leider sitzen Renkes Kontaktlinsen sehr schlecht und da das „Werkzeug“ im Auto liegt, geht’s erstmal zurück. Heute läuft es leider gar nicht und der Kampf die Linsen aus den Augen zu bekommen dauert gut 20 Minuten und endet in feuerroten Augen 😳. Zudem entscheidet sich unser Auto, (kurzfristig) nicht mehr als 2000 Touren zu laufen, weshalb wir mit 35 Km/h den Hügel zum Leuchtturm hochjuckeln. Wenn das so bleibt, müssen wir zur Mietwagenstation. Trotzdem, Santander muss sein. Wir laufen oberhalb der Strandpromenade entlag bis zu einem Park in welchem Kinder das Dasein eines Torreros erlernen und ein opulente spanische Hochzeit gefeiert wird. Mann, was sind das für Kleider! Heute ist es richtig heiss, wir schwitzen ordentlich. Im Reiseführer lesen wir von einem günstigen Restaurantviertel direkt am Hafen. Es sieht hier alles etwas schäbig aus, schmeckt dafür aber fantastisch. Die Paellas werden im Minutentakt zubereitet. Wir essen wieder Lubina, Gambas (wie so oft) und natürlich von der leckeren Paella. Mit Getränken und Nachtisch zahlen wir mal wieder nicht mehr als 30 Euros. Ansonsten staunen wir noch über unseren Nachbartisch. Dort hat sich eine 3-köpfige Familie eine Meeresfrüchte Platte bestellt, sie ist riesig. Und wie wir feststellen, kann man deutlich mehr von Scampis und Langostinos essen, als wir das tun! 


Unser Auto hat zum Glück eine Wunderheilung durchlebt und so fahren wir wieder normal nach Hause. Jetzt legen wir uns nur noch an den Pool im Garten von Laura und lassen uns von der Sonne braten.

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Tag 7 Sonne satt + Zeitreise von der Eiszeit über das Mittelalter bis ins hier und jetzt

Angefangen hat der Tag mit einem netten Frühstück mit zwei sehr redseligen Amerikanern, die uns gleich ihre Urlaubscottages in Maine angepriesen haben. Nachdem wir uns bis fast 11 Uhr unterhalten haben, ging es erst relativ spät los mit unserem Tagesprogramm. Zuerst fuhren wir nach Alta Mira und schauten uns die Replik der alten Steinzeithöhle an. Vor allem die Bisons in leuchtend roten Farben, Pferde und Steinböcke waren faszinierend echt und unter Einbezug der Ecken und Rundungen der Felsen dargestellt. Die tatsächliche Höhle ist für Touristen nicht mehr zu besichtigen, da die Bemalung stark unter der Luftfeuchtigkeit gelitten hat. Danach ging es weiter in das malerische Santillana del Mar. Es mutet etwas wie ein Museumsdorf an, ist aber tatsächlich sehr pittoresk. Wir gönnen uns wieder mal das Menu del Dia und essen eine fantastische Dorade vom Grill. Danach geht es weiter in das Naturschutzgebiet Dunas de Liencres. Wir finden es nicht auf Anhieb, dafür aber einen wunderschönen Felsstrand an welchem wir uns für eine Weile niederlassen. Danach geht es weiter über eine unbefestigte Strasse direkt an der Steilküste entlang. Der Ausblick ist fantastisch. 

Zuletzt finden wir doch noch den Park und laufen das letzte Stück zu Fuß. Tatsächlich hat uns aber die Küste vorher besser gefallen, als der Park. Letztes Highlight des Tages ist unser Abendessen im Restaurant El Cazurro. Begleitet von einem wunderschönen Sonnenuntergang sitzen wir direkt an der grossen Fensterfront mit Blick aufs Meer. Den 1,3 kg schweren Seewolf schaffen wir am Ende doch leichter als gedacht. Ein Gedicht! Satt und zufrieden fahren wir nach Hause. 

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